WerktitelFarmermädchen

WerkartOperette
Akte: 3


InhaltGilt es für dich zu streiten (Nr. 1)
Jeder Vogel hat sein Nest (Nr. 1)
Fern, fern wo das Schneegebirge flimmert (Nr. 1a)
Heimat, o Heimat du trauliches Wort (Nr. 1a)
Ah! Ha! Wenn der Morgen erwacht (Nr. 2)
Grünender Rasen zum Lagern bereit (Nr. 2)
Niemals bescheiden sein, mach stets bluff bluff (Nr. 3)
Schnell nur schnell und fort nur fort (Nr. 3)
Denn jedes Bürgermädel, jede Lady (Nr. 4)
Kommt mal 'ne schwierige Sache dann und wann (Nr. 4)
Solch ein Mädchen in der Wildnis (Nr. 5)
Wenn ich bei einem Mädchen bin (Nr. 5)
Falsch und treulos war sein Plan (Nr. 6)
Hollah! So kommt doch liebe Freunde (Nr. 6)
Die Liebe sie lockt uns so hold und süss (Nr. 6)
Nein, nein ich will nichts hören (Nr. 7)
Sanft und klagend, süss und zagend (Nr. 7)
Du mein Banjo sing' ihr jetzt dein Lied (Nr. 8)
Will ein Mann einmal der Frau verstohlen (Nr. 8)
Büffel, Büffel, wird gefangen mit Gewalt (Nr. 9)
Wir geh'n nach feiner kluger Art (Nr. 9)
Wir Squatter sind von Jugend her (Nr. 9)
Du bist das blühende Leben (Nr. 10)
Was du mir sein kannst fragest du? (Nr. 10)
Beim Boston, da bin ich auf dem Posten (Nr. 11)
Ein Mann in den gesetzten Jahren (Nr. 11)
Hoch das Brautpaar, das sich gefunden (Nr. 12)
Man grämt sich darum nicht zu Tode (Nr. 12)
Was sagt ihr Freunde, wie es mir ergangen (Nr. 12)
Ach, nun versteh' ich, besinne wo mein Hoffen (Nr. 13)
Warum wandt' ich meinen Wäldern den Rücken (Nr. 13)
Die Stimme der Geliebten hört man doch gar zu gern (r. 14)
Wenn von Natur man schüchtern ist (Nr. 14)

UrheberJarno Georg - Komponist
Okonkovski Georg - Textbuch, deutsch

Dauerabendfüllend

Entstehungsjahr1913

Aufführungen1913-03-22 Grosses Operettentheater, Berlin

RollenErasmus Bancroft, Leiter der Firma Bancroft & Cie. - Solostimme
Fredy Bancroft, Sohn - Solostimme
Miss Gladys Glyn - Solostimme
Josias Jefferson - Solostimme
Daniel Dauntless, Farmer und Gemeindeältester - Solostimme
Delly Dauntless, Kind - Kinderstimme
Bobby Dauntless, Kind - Kinderstimme
Billy Dauntless, Kind - Kinderstimme
Annie Dauntless, Kind - Kinderstimme
Jack Joyce, ein junger Farmer - Solostimme
Tobias Dodd, Ingenieur - Solostimme
Peter Bakton, ein Farmer - Schauspieler
Miss Dorothy Beachelder - Schauspielerin
Farmer - Statist
Farmerinnen - Statist
Burschen - Statist
Mädchen - Statist
Herren der Gesellschaft - Statist
Damen der Gesellschaft - Statist

ChorJimmy ein alter Neger - Chorsänger
Sopran (Chor)
Alt (Chor)
Tenor (Chor)
Baß (Chor)

Instrumente

Flöte
kleine Flöte
Oboe (I)
Oboe (II)
Klarinette (I)
Klarinette (II)
Fagott (I)
Fagott (II)
Horn (I)
Horn (II)
Horn (III)
Horn (IV)
Trompete in F (I)
Trompete in F (II)
Posaune (I)
Posaune (II)
Posaune (III)
Pauken
große Trommel
kleine Trommel
Triangel
Tamburin
Becken
Glockenspiel
Xylophon
Harfe
Banjo
Violine (I)
Violine (II)
Viola
Violoncello
Kontrabaß


Ort der HandlungIm wilden Westen und in New York
1. Akt: Die Farm von Daniel Dauntless, Blockhaus mit Veranda, Vorplatz
2. Akt: Prächtiger Gesellschaftssaal im Hause Bancroft in New York
3. Akt: Boudoir von Gladys mit Himmelbett

Zeit der HandlungUm das Jahr 1910

Synopsis
Synopsis:
Eine kleine Farmersiedlung in Kalifornien ist der Lebensraum einer Handvoll Siedler, die das Land in Besitz genommen und urbar gemacht haben. Unter ihnen auch Daniel Dauntless der Gemeindeälteste und seine Kinder. Es ist der 4.Juli uns auch die Bewohner der Siedlung feiern den Unabhängigkeitstag. Die Farmer erwarten sehnsüchtig die Rückkehr von Daniel, der in ihrem Interesse nach Washington gereist ist, um höchstpersönlich mit dem Präsidenten der USA eine Klärung der Eigentumsrechte an den durch sie besiedelten Grundstücken zu klären. Kaum ist er eingetroffen; wird er auch schon stürmisch aufgefordert, das Ergebnis mitzuteilen. Sie lautet: Der Präsident empfindet größtes Verständnis aber ... er ist der Präsident von 400 Millionen Amerikanern und da könne ja jeder kommen und ein Stück Land von ihm verlangen. Der junge Farmer Peter Baxton stellt dazu fest: „Freilich da hat er recht!“ Aber der Präsident hat zugesagt einen Regierungs-Kommissär mit der Prüfung zu beauftragen. Der Hintergrund für die Sorge der kleinen Gemeinde und ihrer Bewohner ist der Plan einer Eisenbahngesellschaft mit Zustimmung der Regierung durch ihr Tal eine Bahnlinie zu bauen. Es ist also nicht verwunderlich, dass der zugesagt Besuch sehnsüchtig erwartet wird. Jedenfalls wollen die Siedler falls keine Klärung erfolgt, ihr Land mit der Waffe in der Hand verteidigen. Als kurz darauf Delly, die Tochter von Daniel Dauntless aufgeregt berichtet „Unten an Fluss einen Wagen ohne Pferde gesehen zu haben, der schneller gefahren ist als ihr Pferd im Galopp läuft, vermuten alle der Kommissär ist eingetroffen. Allerdings ist es ein New Yorker Spekulant namens Josias Jefferson und dessen Vermessungsingenieur Tobias Dodd. Gleich darauf trifft zu Pferd der Sohn des Banliers ein und ein Zusammentreffen mit Jefferson und Dodd ist unvermeidlich. Währenddessen haben sich Jack und Daniel auf die Suche nach dem Regierungsbeamten begeben und treffen auf Fredy Bancroft und die Verwechslungen und Verwicklungen neben ihren Lauf. Die Bewohnen der Gemeinde werden zusammengetrommelt und zwischenzeitlich wird Fredy von Delly bewirtet. Als auch Jefferson eintrifft entsteht zwischen den Beiden, die sich seit Jahren kennen eine Wortgefecht über die Beweggründe ihres Besuches in der Siedlung. In der Folge gibt sich Jefferson gegenüber den Farmern als Vertreter der Regierung aus und Fredy als Agenten des Bankhauses Bankcroft & Comp. Durch die das Terrain bereits gekauft hat. Das Zusammentreffen mit Delly hat den New Yorker Playboy tief beeindruckt und er will alles dafür tun das der Besitz den Farmern erhalten bleibt. Beinahe vergisst er darauf, dass sein Vater die Verlobung mit der dominierenden Geschäftspartnerin Gladys Glyn in einem großen gesellschaftliches Ereignis bekannt geben will. Daran das nicht alles nach Plan verläuft ist Delly schuld. Sie trifft noch vor Fred im hause Bancroft ein und begehrt vehement mit dem Senior zu sprechen. Sie will erreichen, dass ihre Heimat den Siedlern erhalten bleibt. Zu den Gästen zählen auch Jefferson und Dodd, die Bancroft schadenfroh erklären, auf Grund der Vermessungsergebnisse kann die Bahnlinie zwanzig Meilen südlicher wesentlich günstiger gebaut werden kann. Allerdings würde sein Wissen für sich behalten, wenn, ja wenn ihn Bancroft mit fünfzig Prozent am Gewinn beteiligt. Damit erhebt sich die Frage wer blufft hier wen und wie kann sich Bancroft aus der Affäre ziehen. Ein Foto dass ihm zufällig in die Hände fällt, ist das geeignete Mittel damit Jefferson sein Begehren zurücknimmt. Um Delly, die in ländlicher Tracht erschienen ist gesellschaftsfähig zu machen, wir sie von Glaydys eingekleidet. Der Erfolg ist verblüfft die gesamte Gesellschaft und natürlich auch Fredy. Allen seine Erklärungen die Verlobung mit Gladys findet nicht statt, können Delly nicht davon abhalten die Gesellschaft fluchtartig zu verlassen. In der Zwischenzeit hat Gladys an der trockenen Art des Farmers Jack Joyce, der ebenfalls auf der Party erschienen ist, Gefallen gefunden. Er ist ein ihr ebenbürtiger Gegner gefunden, der nicht alles unwidersprochen akzeptiert. Natürlich weiß Delly nicht wohin sie sich in der ihr unbekannten Großstadt wenden soll und Dorothy Beachelder, die Tante von Gladys nimmt sich der Unglücklichen an. Am nächsten Morgen klären sich die stürmischen Ereignisse, Dorothy erkennt in Josias Jefferson jenen Mann, der ihr vor Jahren ein von ihm hergestellte Schlafpulver „Nirwana“ verabreichte, und als sie nicht erwachte im Glauben sie sein an einer Überdosis verstorben, die Flucht ergriff. Delly wird wie nicht anders zu erwarten die Frau von Fredy und Gladys heiratet Jack. Gleichzeitig erfährt Bancroft, dass die Bahnlinie nicht durch das Tal in dem die Farmersiedlung liegt geführt wird, verkauft das Terrain an Gladys, die es ihrem Jack und den Farmern schenkt.

​Drei Dekorationen:
1. Akt: Die Farm von Daniel Dauntless, Blockhaus mit Veranda, Vorplatz
2. Akt: Prächtiger Gesellschaftssaal im Hause Bancroft in New York
3. Akt: Boudoir von Gladys mit Himmelbett

LeihmaterialBestellen (Erstellt eine neue E-Mail. Voraussetzung ist die korrekte Installation eines Mail-Clients wie Outlook, Thunderbird, etc.)

© 2008 Theaterverlag Eirich | Joomla 1.5 Templates by vonfio.de