WerktitelDie tanzende Maske

WerkartOperette
Akte: 3


InhaltJetzt fängts doch erst an (Nr. 1) Herbert & Chor
Prinz Karneval ist mit rosigen Wangen (Nr. 1) Herbert
Wir feiern den Abschied vom Karneval (Nr. 1) Chor
Ich hab' sie so lieb, sie weiss es nicht (Nr. 2) Herbert
Seit damals Freunde ich muß gesteh'n (Nr.2) Herbert
Champagner! Champagner! Du König dieser Nacht (Nr. 3) Andrea & Chor
Da kommt die preisgekrönte Maske, Lady Hamilton (Nr. 3) Chor
Kind, Kind denk' nur die Genüsse, Duett (Nr. 4) Liesl / Oktave
Wenn wir Geld hätten, wär's halt schön, Duett (Nr. 4) Liesl / Oktave
Freund die Stunde schlägt, Duett (Nr. 5) Andrea / Herbert
Kannst Du noch zweifeln, kannst Du noch fragen, Duett (Nr. 5) Andrea / Herbert
Die alten Weine und die jungen Mädel, Marsch-Sextett (Nr. 6) Liesl / Binder / Oktave / Göstwitz / Plenner / Störrwicz
Wir Sechse wir haben uns organisiert, Marsch-Sextett (Nr. 6) Liesl / Binder / Oktave / Göstwitz / Plenner / Störrwicz
Wird mein Bild auch stets, Finale I (Nr. 7) Ensemble & Chor
Du bist ja schön verkatert! Ja Andrea wie schaust du aus (Nr. 8) Liesl / Andrea
Mädelchen klein, sagt die Mama, Duett (Nr. 9) Andrea / Herbert
Wenn die Mädchen all die braven, Duett (Nr. 9) Andrea / Herbert
Ich will es noch einmal versuchen! Walzer-Duett (Nr. 10) Andrea / Herbert
Jetzt Musikanten kommt mein Lied Walzer-Duett (Nr. 10) Andrea / Herbert
Hier ist die Tat geschehen (Nr. 11) Oktave
Man lebt oft ganz gemütlich (Nr. 11) Oktave
Spiel' Zigeuner, Duett (Nr. 12) Liesl / Oktave
Ich stell' an sich der Fragen drei, Finale II (Nr. 13) Herbert / Andrea
Im Hofe spielt ein Werkelmann, Duett (Nr. 14) Liesl / Oktave
Wenn nur ein Mädel tanzen kann, Duett (Nr. 14) Liesl / Oktave
Die alten Weine und die jungen Mädel, Schlussgesang (Nr. 15) Andrea / Liesl / Herbert / Binder / Oktave

UrheberBenatzky Ralph - Komponist & Textdichter, deutsch
Benatzky Ralph - Textbuch, deutsch
Engel Alexander - Textbuch, deutsch
Engel Alexander - Textdichter, deutsch

Dauerabendfüllend

Entstehungsjahr1918

Aufführungen1918-12-02 Apollo Theater, Wien

Bestellnummern
EV 1176-1Klavierauszugdeutschleihweise
EV 1176-2Textbuchdeutschleihweise

RollenExellenz Dr. Julian von Binder, Polizeipräsident - Solostimme
Dr. Herbert Graf Sperck, Neffe von Dr. Binder - Solostimme
Oktave Achatz - Solostimme
Andrea von Trosty - Solostimme
Liesl Huber - Solostimme
Baron Göstwitz - Solostimme
Dr. Plenner - Solostimme
Herr von Störrwicz - Solostimme
Baronin Winimunda auf Guttenbrunn - Solostimme
Motz, Diener bei Andrea von Trosty - Solostimme
Pepl, Polizeiwachtmeister - Solostimme
Ein Saaldiener - Statist
Stubenmädchen - Statist

ChorSopran (Chor)
Alt (Chor)
Tenor (Chor)
Baß (Chor)

Instrumente

Flöte (I)
Flöte (II)
Oboe (I)
Oboe (II)
Klarinette (I)
Klarinette (II)
Fagott (I)
Fagott (II)
Horn (I)
Horn (II)
Horn (III)
Horn (IV)
Trompete in C (I)
Trompete in C (II)
Posaune (I)
Posaune (II)
Posaune (III)
Pauken
Schlagzeug
Harfe
Violine (I)
Violine (II)
Viola
Violoncello
Kontrabaß


Zeit der HandlungIm Jahre 1910

Synopsis
Synopsis:
Das Faschingstreiben hat seinen Höhepunkt erreicht. Gekrönt wird der Ausklang am Faschingsdienstag durch den bereits zur Tradition gewordenen "Maskenball" bei dem das schönste Kostüm prämiert wird. Noch vor der Bekanntgabe der Siegerin wird bereits heftig diskutiert, wer die "Unbekannte" im Kostüm der Lady Hamilton wohl sein mag. Ist es eine Aristokratin oder eine Lebedame. Der turbulente Abend endet in der Loge seiner Exzellenz dem Polizeipräsidenten Dr. Binder, in der auch seine Freunde und sein Neffe Dr. Herbert Graf-Sperck zu finden sind. Letzterer, im Kostüm von Don Juan, hat einige Male mit Lady Hamilton getanzt und sein Herz an sie verloren. Allerdings passiert ihm das häufig und im übrigen pflegt er einen lockeren und über seine Verhältnisse gehenden Lebensstil. In Champagnerlaune eröffnet Herbert seinem Onkel die Erkenntnis "Alles verputzt, verlumpt, verjubelt, verspielt! Daraufhin erinnert sich Dr. Binder an den Brief der Advokaturskanzlei Dr. Jonas Fenchel, der ihm kurz vor dem Besuch des Balles überreicht wurde. In diesem wird der Termin über die Pfändung des Landhauses und der Jagd im Pfründltal informiert. Was bleibt? Sohin beschließen die beiden durch eine reiche Heirat Abhilfe zu schaffen. Zur Beendigung der Notlage wird darangegangen den Hinweis des Baron Göstwitz auf seine heiratslustige Tante, mit der er allerdings seit zwanzig, dreißig Jahren übers Kreuz ist, in die Tat umzusetzen. Dass die Herrin des Schlosses Guttenbronn nicht mehr die jüngste ist, steht fest, aber repräsentiert sie mit 15 Millionen eine gute Partie. Wer aber der "Glückliche" sein wird, der Onkel oder Neffe, soll eine Pokerpartie entscheiden.

Die unbekannte Schöne im Kostüm der Lady Hamilton verlässt ohne das Geheimnis um ihre Person preiszugeben den Ball. In Wahrheit ist sie, Andrea von Trosty, seit geraumer Zeit Eigentümerin des Schlosses, nachdem es die Baronin Winimunda verscherbelt hat, um dem geliebten Zigeunerprimas Jenö Miksa nach Amerika begleiten zu können. Wie nicht anders zu erwarten, gewinnt der Polizeipräsident die Poker-Partie. Somit treffen in der Folge unangemeldet nach und nach alle Ballbesucher auf Schloss Guttenbronn ein. Andrea von Trosty, die neue Schlossherrin hat sich ihrerseits auch in den Don Juan verliebt. Amüsiert nimmt Sie den Heiratsantrag von Dr. Binder, der durch Herbert ausgesprochen wird, entgegen. Nach einigen Verwicklungen, unter anderem ein nächtliches Eindringen von Dr. Sperck in das Schloss, endet dieser in der Dachkammer, die Andrea sorgsam versperrt. Der Polizeipräsident rettet das eigene Ansehen dadurch, dass er folgenden Tatbestand protokolliert. "Um acht Uhr dreißig abends war die Person verschwunden! Um neun Uhr zehn betrat der Unterzeichnende in Begleitung von Polizisten den Tatort, ohne etwas Verdächtiges zu bemerken. Desgleichen auch nicht die vor dem Schloss aufgezogenen Schutzleute. Konstatierte Fußspuren führten wohl in das Zimmer herein, aber nicht mehr heraus. Hingegen fand der Unterzeichnende einen Manschettenknopf, ein paar Hosenträger und ein paar Stiefel vor, welche Gegenstände nur den Schluss zulassen, dass die besagte Person über meine Veranlassung und Initiative diese Nacht im Dachboden-Zimmer eingesperrt war."

Somit steht dem Happy End nichts mehr im Wege!

​2 Dekorationen:
1. Akt: In Chambre séparée eines Vergnügungsetablissement
2. Akt: Im Boudoir von Andrea auf Schloss Guttenbronn
3. Akt: wie im zweiten Akt

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