WerktitelKleines Bezirksgericht
Der Kiebitz (weiterer Titel)
Volkstümliche Komödie in drei Akten (weiterer Titel)

WerkartKomödie
Akte: 3


UrheberBielen Otto Carl Stephan - Textbuch, deutsch
Bielen Otto Carl Stephan - Textdichter
Sassmann Hanns - Textbuch Bearbeiter
Sassmann Hanns - Textbuch Bearbeiter, deutsch
Bielen Otto Carl Stephan - Drehbuchautor
Kreker, Erwin - Drehbuchautor

Dauerabendfüllend

Entstehungsjahr1934

Aufführungen2017-10-15 22:40 ORF3 / Fernsehsender, Wien
2016-11-19 Festsaal, Brunn am Gebirge
2016-11-18 Festsaal, Brunn am Gebirge
2016-11-17 Festsaal, Brunn am Gebirge
2016-06-11 3sat / Fernsehsender, Mainz
2016-04-16 13:10 ORF2 / Fernsehsender, Wien
2015-11-07 10:45 3sat / Fernsehsender, Mainz
2014-12-28 06:20 ORF2 / Fernsehsender, Wien
2014-12-27 13:10 ORF2 / Fernsehsender, Wien
2013-11-15 ORF3 / Fernsehsender, Wien
2012-04-09 ORF2 / Fernsehsender, Wien
2012-03-10 10:50 3sat / Fernsehsender, Mainz
2012-03-10 3sat / Fernsehsender, Mainz
2010-04-10 10:20 3sat / Fernsehsender, Mainz
2010-03-20 Die Mitterndorfer Brettlblödler / Gasthaus Ch. Hietz, Mitterndorf
2010-03-13 Die Mitterndorfer Brettlblödler / Gasthaus Ch. Hietz, Mitterndorf
2010-03-12 Die Mitterndorfer Brettlblödler / Gasthaus Ch. Hietz, Mitterndorf
2010-03-07 Die Mitterndorfer Brettlblödler / Gasthaus Ch. Hietz, Mitterndorf
2010-03-06 Die Mitterndorfer Brettlblödler / Gasthaus Ch. Hietz, Mitterndorf
2010-02-27 Die Mitterndorfer Brettlblödler / Gasthaus Ch. Hietz, Mitterndorf
2003-02-23 19:40 BR Bayerischer Rundfunk / Fernsehen, München
2002-12-28 ORF1 / Fernsehsender, Wien
1988-11-26 ORF1 / Fernsehsender, Wien
1985-09-21 3sat / Fernsehsender, Mainz
1976-04-02 BR Bayerischer Rundfunk / Fernsehen, München
1963-02-01 ORF1 / Fernsehsender, Wien
1961-03-14 ORF1 / Fernsehsender, Wien
1950-05-31 Schauspielhaus, Theater Graz / Vereinigte Bühnen Graz, Graz
1937-00-00 Altes Schauspielhaus, Stuttgart
1935-06-21 Theater in der Josefstadt, Wien

Bestellnummern
EV 80-1Textbuchdeutschleihweise
EVA 80-1Textbuch als eBookdeutschkäuflich

RollenBezirksrichter - Darsteller
Schriftführer - Darsteller
Dr. Schartenreiter, Rechtsanwalt - Darsteller
Elisabeth Pieringer, Kaffeehausbesitzerin - Darstellerin
Amanda Hopfstangl, Delikatessenhändlerin - Darstellerin
Mizzi, Frau Pieringers Nichte - Darstellerin
Karl Swoboda - Darsteller
Horvath - Darsteller
Gansterer - Darsteller
Blaschek - Darsteller
Willi Hickel, Fleischhauer - Darsteller
Neleba, Raumpflegerin bei Gericht - Darstellerin
Johann, Kellner - Darsteller
Herr Schwasser - Darsteller
Frau Schwasser - Darstellerin
Zeuge - Darsteller
Musiker - Darsteller

Ort der HandlungWien

Zeit der HandlungUm 1920

Synopsis2 Dekorationen:
1. & 3. Akt: Verhandlungssaal
2. Akt: Kaffeehaus (Rundgewölbe)

Requisiten:
Richtertisch, Anklagebank, Zuhörerbänke, Großer eiserner Ofen, Kaffeehaustische, Podium mit Notenständern, Empore mit alter Registrierkasse

Synopsis:
Swoboda der Gerichtskiebitz hat den Gerichtssaal nach seiner Delogierung durch seine Zimmerwirtin Amanda Hopfstangl vorübergehend zu seinem neuen Schlafquartier erhoben. Seine Dienste an die Beamtenschaft, wie die Besorgung von Bier und Zigaretten etc. und die damit bestehenden guten Kontakte ermöglichen es ihm in Akte "unter Wahrung des Amtsgeheimnisses" wie er glaubwürdig versichert, Einsicht zu nehmen. Für sein Leben gern würde er Verhöre führen und Verhandlungen leiten. Nebenbei erteilt er im Kaffeehaus juristische Ratschläge "aus seiner 10 jährigen Praxis" bei Gericht. Damit nicht genug, er waltet und schaltet mit Zustimmung des Richters als "Gerichtsdiener", der dies damit begründet "Das Personal und Budget der Gerichtsbehörden sei knapp und wenn da jemand freiwillig hilft, sei dies nur zu begrüßen". In der für diesen Tag angesetzten Beleidigungsklage, gerät durch die Aussage des Zeugen Willi Hickel, Swoboda in den Verdacht als "Winkeladvokat" tätig zu sein. Die Verhandlung, genau genommen eigentlich eine Serie von gegenseitigen Ehrenbeleidigungen zwischen der Delikatessenhändlerin Hopfstangl und der Kaffeehausbesitzerin Pieringer, wird vertagt. Da Swoboda seine Kundinnen nicht verlieren will, von beiden Damen Vorteile genießt, schürt er die Auseinandersetzungen immer wieder dadurch, dass er beiden Damen über besonders wirkungsvolle Schimpfworte berät. Dass die Vertagung der Verhandlung dazu führen könnte, dass sich die beiden Rivalinnen versöhnen, konnte auch Swoboda nicht abschätzen. Letztlich birgt das versöhnende Gespräch der Delikatessenhändlerin und der Kaffeehausbesitzerin bereits den Keim für neuen Zündstoff der gegenseitigen Fehden in sich. Die nächste Auseinandersetzung lässt nicht lange auf sich warten und beanspruchen beide Damen Swoboda für die gegenseitigen Beschimpfungen als Zeugen. Am nächsten Morgen, Swoboda hat die Nacht wieder im Gerichtssaal verbracht, kommen die beiden Sandler (Obdachlosen) Gansterer und Blaschek wie täglich in den Saal, um sich von den Unannehmlichkeiten einer kalten Nacht zu erholen. Um sich zu erwärmen, heizen sie die von Swoboda für die Verhandlung aufgelegten Akten Hopfstangl gegen Pieringer ein. Damit endet der Prozess in Ermangelung der Unterlagen in einem Vergleich. Für Swoboda spricht der Richter wegen Begünstigung einer Straftat ein dreimonatiges Hausverbot aus.

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